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MR - AZ-Bericht zur 70-Jahr Jubiläumsreise nach Zypern

Geschrieben von TNi am 13.05.2013

Kurzer Reisebericht von Herbert Flück in der AZ zur 70-Jahr Jubiläumsreise der Männerriege nach Aya Napa, Zypern.

http://www.aargauerzeitung.ch/beitrag/leserbeitrag/70-jahre-maennerriege-hendschiken-sieben-tage-zypern-126551447

 

Original Text:

70 Jahre Männerriege Hendschiken, sieben Tage Zypern

Die Turnstunde wurde gekürzt, damit die letzten Vorbereitungen auf unsere grosse Vereinsreise abgeschlossen werden konnten und ein paar Stunden später nach einer kurzen Nacht hoben wir in Kloten mit der Cyprus Airways ab mit dem Ziel Larnaca, von wo wir weiter in unser Hotel in Ayia Napa transportiert wurden.

Wir verbrachten einen Tag unserer Reise im türkischen Teil, mussten für die Einreise 70 Euros bezahlen (die ganze Gruppe) und ein türkischer Reisebegleiter fuhr in unserem Bus mit. Wir warteten  mehr als eine Stunde bis dieser Herr da war. Seit 1974 ist Süd und Nord der Insel durch einen Stacheldraht getrennt.

Als die türkischen Truppen 1974 auf Famagusta vorrückten, flohen die 40‘000 zyperngriechischen und europäischen Bewohner und Urlauber in Panik auf die britische Basis Dekeleia.  Schon vor der Invasion nannte man eine derartige Konzentration von nahezu 4000 Hotelbetten auf engstem Raum als eine von der Verlockung des schnellen Geldes geleitete Fehlentwicklung. Heute steht die Geisterstadt leer.

Ein nachgewiesener Eierlegeplatz der Meeresschildkröten ist die Golden Sands Beach, die wir anschliessend besuchten und die Taufstätte unseres Reiseleiters, Vereinsmitglied und Zypriot Andi Zorli, das Andreas-Kloster. Mit einer speditiven Rückfahrt erreichen wir knapp vor Einreiseschluss die Stacheldraht-Grenze.

Eine Bike-Tour in der Umgebung von Ayia Napa brachte uns an einen steil abfallenden Küstenstreifen und schönen Aussichtsberg. Auf steinigem Gelände brauchte es die Aufmerksamkeit jedes Bike-Fahrers. Ein weiterer Tagesausflug führte auf den höchsten Berg von Zypern, welcher in jedem Winter von Skifahrer/-Innen besucht wird, den Olympos umwanderten wir. Die Einkehr in einem typisch zypriotischen Restaurant war selbstverständlich. Kulinarisch wurden wir auf dieser Insel sehr verwöhnt und jeder kehrt wohl mit zusätzlichen Kilos nach Hause zurück. Pafos, eine Stadt welche am Tage lebt, besuchten wir an einem weiteren Tagesausflug. In Ayia Napa, in der Stadt, wo die Nacht zum Tage wird, verbrachten wir viele fröhliche Stunden in Karaoke-Lokalen um danach in „unser“ Hotel Napa Plaza zurückzukehren, wo wir ebenso vom freundlichen, oft einheimischen Personal immer willkommen waren. Das später als bei uns gewohntes Osterfest besuchten wir ebenfalls und Andi deckte uns mit leckeren Süssigkeiten ein.

Da gibt es aber auch noch die wunderbaren Sandstrände, welche ein paar Stunden unsere Aufmerksamkeit verdienten, seien es die knapp bekleideten Schönheiten oder man schlief in der Wärme und im Schatten von Sonnenschirmen ein. Die Aphrodite sahen wir allerdings nie dem Meer entsteigen. Das saubere Meerwasser lud uns zu ein paar Ballspielen und Plantsch Einheiten ein.

Eine spezielle Vorfreude gehörte dem Abend bei Andi’s Vater und seinen Verwandten. Wie immer wurden wir pünktlich (seien es Taxis oder Lefteris mit seinen Kleinbussen) beim Hotel abgeholt. Ziel heute Abend war Vrisoules. Die ganze Familie dort war am Vorbereiten eines zypriotischen Nachtessens mit Grillgerichten und vielen feinen Beilagen. Wie immer schmeckte auch der Wein vorzüglich. Andi zeigte uns sein Zuhause mit den Orangen und Grapefruit-Plantagen. Die frisch geernteten Kartoffeln schmeckten ausgezeichnet.

Am letzten Tag wurden wir mit einem Oldtimer-Bus abgeholt und an die sonnigen und vielbesuchte Nissi-Beach transportiert. Hier genossen wir nochmals bei sommerlichen 32 Grad Wärme den hoffentlich auch bei uns bald eintreffenden Sommer.

Mit der Tagwache um 03.45 Uhr begann die Heimreise. Andi und Fredy, ein herzliches Dankeschön für die erlebnisreichen und unvergesslichen Tage, welche ihr für uns vorbereitet habt und welche wir in vollen Zügen geniessen konnten. Im Namen der Männerriege Hendschiken.

 

MR_Unser Verein

Geschrieben von FS am 29.12.2006

Unser Verein

Die Männerriege Hendschiken wurde im Jahre 1943 gegründet. Im Verlauf dieser über 60jährigen Zeit durchlebte der Verein Höhen und Tiefen.

Einige eher negative „Müsterchen“ aus vergangener Zeit (entnommen der Jubiläumsschrift zum 50jährigen Bestehen im 1993):

  • Am Gauturnfest 1957 in Staufen nimmt an den Keulenübungen sage und schreibe nur der Oberturner teil!
  • 1975 nehmen infolge knisternder Spannung zwischen Faustballern und übrigen Aktiven nur vier Vorstandsmitglieder und zwei Faustballer an der GV teil.
  • Zur GV 1976 erscheinen nur der Vorstand, ein Mitglied und der Präsident des Turnvereins!

Glücklicherweise hat sich die Situation inzwischen geändert, und unsere Riege weist momentan einen erfreulichen Bestand von fast 20 Aktivturnern auf. Die Kameradschaft ist beispielhaft, und wenn irgendwo „Not am Mann“ ist, hilft jeder mit. Im weiteren helfen wir bei den verschiedensten Anlässen wie z.B. Jugendfest, Turnerabend, Kreisspieltagen jeweils äusserst aktiv mit.

Wir turnen jeden Donnerstag zu folgenden Zeiten:

Volleyballtraining  19:00 Uhr - 20:15 Uhr
Turnen allgemein   20:15 Uhr - 21:45 Uhr


Die Teilnahme von Volleyballern am Turnstundenbesuch setzen wir voraus. Interessierte jeder Altersgruppe sind herzlich zu einer „Schnupperturnstunde“ eingeladen. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied