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MR GV 2017

  73. Generalversammlung der Männerriege Hendschiken

 

Unser Präsident, Fredy Käser begrüsst 13 Aktivmitglieder und vier Gäste zur Generalversammlung im Restaurant Jägerstübli. Marcel Frei tritt von Aktiv- zu Passivmitglied über, da ihm sein Arzt das geliebte Volleyball spielen nicht mehr empfiehlt.

Jahresbericht des Präsidenten

Acht warm gekleidete Schneeschuhläufer/Innen stemmten sich gegen den Föhn vom Urnerboden zum Klausenpass. Zur zweiten Tour ins Gebiet des Glaubenbergs begleitete Rolf drei Teilnehmende.

Die Flughafenbesichtigung vom 29. April wurde mit einem Nachtessen in nostalgischer Atmosphäre abgeschlossen.

Der Waldhüttenhock vom 13. Mai von Ferdi und Andy organisiert verzeichnete eine Rekordbeteiligung von 27 Anwesenden.

Diverse Vereine aus der Region, so auch die turnenden Vereine aus Hendschiken halfen am Kantonalen Schwingfest in Lenzburg.

Der 4. Platz am Kantonalen Turntag 35+ in Niederwil AG war knapp neben dem Podest, aber dennoch nicht befriedigend, da in unserer Stärkeklasse bloss vier Vereine angetreten waren.

13 Männerriegler fuhren am 12. August via Zürich (direkter Zug) nach Visp und weiter nach Zermatt. Da die Wetterbedingungen bestens waren, ging es nach kurzem Aufenthalt gleich weiter zum Gornergrat. Auf 3135 Meter über Meer konnte man 29 Viertausender erblicken. Am zweiten Tag stand die 5-Seen-Wanderung auf dem Programm  und am dritten Tag der Besuch der Air Zermatt. Interessante Erlebnisse durch den pensionierten Chef und einem Sanitäter, welcher als erster auf den Unfallplätzen erscheint, löste bei uns Respekt, aber auch Schaudern aus. Eine Wanderung ins Ried oder der Besuch des Folklore-Festivals im Dorf beendete unseren Aufenthalt in Zermatt.

Emmetfeld hiess die diesjährige Aufführung im Wald von Hägglingen. Einige von uns leisteten Helfereinsätze in der Küche und beim Abwasch.

Schulhaus-Einweihung, Jugendfest und Schnellster Hendschiker fand am letzten Wochenende im September statt. Wir halfen beim Zelt und Bühne aufstellen, Ruedi 47 und Heinz schraubten ein Tretvelo für die ganze Männerriege zusammen und Markus Obi spannte die Fäden zwischen OK und unserem Verein.

Uf de Alp hiess das Motto des Turnerabends. Wiederum Heinz und Ruedi 47 studierten einen Reigen ein, welcher an beiden Abenden Applaus für eine zweite Aufführung erhielt und Erwin vertrat unsere Farben im OK.

Die Güggeli am Chlaushock schmeckten ausgezeichnet. Irgendwann wird aber wieder das traditionelle Raclette-Essen zelebriert.

Der Altjahresausmarsch ins Maiengrün beendete das kalendarische Jahr 2016.

Zu diversen, meist runden Geburtstagen wurden wir von Turnkameraden nach Hause eingeladen und exzellent verköstigt. Dafür ein herzliches Dankeschön in die Runde und auch für die vielen Stunden der Unterstützung durch alle Vereinsmitglieder.

 

Jahresrechnung, Jahresprogramm und Ehrungen

Im vergangenen Vereinsjahr erzielten wir einen Vermögensverlust von 4‘929.70 Franken. Die Arbeit unseres Kassiers  Erwin Rieger wird bestens verdankt und mit Applaus gewürdigt.

Von Mai bis September 2017 finden jeweils Veloausfahrten statt, am 20. April die Frühjahreswanderung der Turnveteranen, am 24. Mai der Waldhüttenhock, im Juni besuchen wir das Sportpanorama in Zürich, am 18. Juni findet die 86. Landsgemeinde der Turnveteranen in Muri statt, vom 18. bis 20. August sind wir auf unserer Vereinsreise im Oberengadin, in Hendschiken findet am 27. August der Kreisspiel- und Stafettentag statt, die turnenden Vereine werden vom 3.-5. und 9.-11. November ein Theater aufführen, Chlaushock ist am 25. November, am 22. Dezember der Altjahres-Ausmarsch, am 20./21. Januar 2018 das Skiweekend der turnenden Vereine, Januar oder Februar die Schneeschuhwanderung und am 16. Februar die Generalversammlung. An fünf Turnabenden wird zwischen März und September ein Alternativprogramm angeboten.

Röbi Dünki wird für die Führung der Volleyball-Mannschaft geehrt und Ruedi Zobrist 47 für die Gestaltung der Turnstunden zusammen mit Anna, Heinz und Ruedi Zobrist 47 für 25 Jahre Aktiv-Mitgliedschaft sowie Fredy Käser, Ruedi Zobrist 47, Andy Zorli, Ferdi Sommer und Hanspeter Sommer  für die fleissigen Turnstundenbesuche. Werner Roth und Reini Schödler werden durch Vereinsmitglieder besucht und erhalten ein Präsent. Ruedi Zobrist 47 stand und steht für viele Tätigkeiten mit seiner Tatkraft bereit und wird mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

Verschiedenes

Die Projektgruppe avanti hat eine Umfrage bei allen Turnenden abgeschlossen. In nächster Zeit werden verschiedene Aktivturner/Innen angefragt, um in der Kommission mitzuarbeiten, welche Arbeiten für sämtliche Riegen erledigen werden und somit die vier Vorstände entlasten. Rahel Zobrist wurde in die Gymko des Kreisturnverbandes Lenzburg gewählt. Das Kreisturnfest 2018 findet ab Mitte Juni 2018 in Dintikon statt. Im Namen aller Anwesenden verdankt Markus Obi die grosse Arbeit unseres  Präsidenten.

Jeweils am Donnerstag um 19 Uhr wird Volleyball gespielt, die Turnstunde beginnt um 20.15 Uhr, neue Gesichter sind herzlich willkommen.

 

Herbert Flück

 

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MR Reise 2015 Drei Tage in Zermatt und Umgebung

Drei Tage in Zermatt und Umgebung

Auf dem Bahnhof Hendschiken besammelt sich die Männerriege Hendschiken mit Tageskarten im Gepäck zur Reise ins Wallis. Mit dem Umweg über Zürich benötigen wir 30 Minuten mehr für die Reise, aber dürfen von Zürich bis Visp im Zug sitzen bleiben. Durch das Mattertal klettert unser Zug kontinuierlich von 650 auf 1616 Meter über Meer nach Zermatt. Da schönstes Wetter angesagt ist fahren wir gleich weiter hinauf zur Bergstation Gornergrat auf 3089 M.ü.M. Nach den ersten Eindrücken und vielen Fotos steigen wir stark atmend auf den 3135 Meter hohen Gornergrat. Unser Blick von hier aus geht erst gegen Westen zur einmaligen Pyramide des Matterhorns, die sich gerne in einen Nebelschleier hüllt. Rechts folgt die Gipfelkette mit dem Obergabelhorn, dem Zinalrothorn und dem Weisshorn. Weit im Norden begrenzen die Berner Alpen mit der Blüemlisalp und dem Bietschhorn den Horizont. Im Nordosten, über dem Unter- und Oberrothorn, bestechen die Riesen der Mischabelgruppe mit dem Hohberghorn, dem Dom, dem Täschhorn und dem Alphubel. Über dem Grat zum Stockhorn stehen das Rimpfischhorn und das Strahlhorn. Im Südosten über dem Grenzgletscher erhebt sich die Monte-Rosa-Gruppe mit der Dufourspitze, der höchsten Erhebung der Schweiz und weiter geht unser Blick zur Monte-Rosa-Hütte, den Gornergletscher, Liskamm, Castor, Pollux, Breithorn und zum kleinen Matterhorn mit dem Skigebiet des Theodulgletschers.  Bei all diesen Eindrücken bekommen wir nun Durst. Eine Gruppe unserer Riege geht ein Stück zu Fuss Richtung Zermatt. Im Hotel Jägerhof beziehen wir unsere Zimmer für zwei Nächte und geniessen das Nachtessen. Etwas früher oder später werden die Zimmer bezogen.

Am zweiten Reisetag ist die 5-Seen-Wanderung geplant. Mit der unterirdischen Standseilbahn erreichen wir die Sunnegga und die Gondeln bringen uns zur Station Blauherd. Schon bald nach dem Wanderstart erreichen wir den Stellisee, ein eindrückliches Foto-Sujet und besucht von vielen, herzigen Japanerinnen. Laut Tagesbefehl ist nun das Berggasthaus Fluhalp auf dem Plan. Vorbei an Grindjisee und Grünsee folgt die Mittagsrast mit einer grossen Käseschnitte. Via Moosjisee und Findeln erreichen wir den Leisee und die Sunnegga. Eine kurze Erholung im Hotel nach der Wanderung mit Auf- und Abstiegen soll uns wieder Kraft geben, das Nachtessen im Dorf einzunehmen. Wegen der guten Bedienung schlägt manches Männerrieglerherz höher und einer wird sogar kurzfristig krank. Mit dem Bezahlen des Nachtessens bedanken wir uns bei Fredy und Ruedi für die tadellose Vorbereitung und Durchführung dieser Reise.

Heute ist bereits wieder Rückreisetag und es heisst Rucksack packen. Wir besuchen die Air Zermatt und werden durch die Herren Bobet und einen angstlosen Sanitäter über den Alltag auf ihrem Stützpunkt orientiert. Es kommt hier noch deutlicher zum Ausdruck, dass jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann. Nur ein kleiner Teil ihrer Arbeit sind Rettungen, aber wenn dies eintrifft, wird alles andere liegen gelassen. Hermann Geiger war einst ein Pionier hier oben, aber die Entwicklung in der Bergrettung hat sich seit damals stark entwickelt. Eine Wanderung ins Ried oder der Besuch des Folklore-Festivals im Dorf beenden unseren Aufenthalt im eindrucksvollen Mattertal.

Herbert Flück

 

 

MR-Reise 2015 - Val der Travers und Region Neuenburg

 

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DR/TV_Bericht Skiweekend 2015

 

 

 Das Wandern ist des Turner's Lust - oder wie aus einem Ski- ein Wanderweekend wurde…

 

Am Samstag, 10. Januar 2015 traf sich frühmorgens eine grosse, muntere Schar Turnerinnen und Turner bei der Turnhalle, um gemeinsam mit dem Car an das Skiweekend ins Toggenburg zu reisen.

 

Voller Vorfreude auf zwei Skitage machte es sich die Truppe im Car bequem und Chauffeur Kari Eichenberger führte uns einmal mehr sicher und komfortabel nach Unterwasser. Bei der Fahrt über den "Ricken" wurde uns erstmals so richtig bewusst, dass Wiesen und Wälder noch alle grün waren und die weisse Pracht sich noch nicht blicken liess. Das änderte sich bis nach Unterwasser leider nicht….. So standen wir bei der Talstation bei wunderbarem Wetter auf der grünen Wiese. Weil der starke Wind das Laufenlassen der Bergbahnen auf dem Chäserrugg ebenfalls nicht zuliess, blieb uns nichts anderes übrig, als die Ski's wieder im Car zu versorgen.

 

Kari führte uns mit dem Car - dank schneefreien Strassen - luxuriös direkt vor unsere Unterkunft beim Gade. Bei Kaffee und Bier heckten wir Pläne für den weiteren Verlauf des sonnigen Tages.

 

Eine Gruppe machte sich auf zum Eisstock-Schiessen auf der Eis- oder doch besser Wasserbahn in Wildhaus. Nach einer Stunde Training und mit vielen "pflotschnassen" Füssen suchten wir uns eine weitere Beschäftigung. Gamplüt, ein Bergrestaurant auf knapp 1'400 M üM - haben wir uns zu unserem Wanderziel gesetzt. Ausgerüstet mit genügend Tranksame kämpften wir uns den Berg hinauf. Nach einem Zvieri in der Berghütte oder der Jassrunde in der Seilbahngondel nahmen einige den Rückweg mit den Monstertrottis unter die Füsse. Das Tauwetter hat dabei deutlich seine Spuren hinterlassen… Die Fussgänger waren da etwas besser bedient. Doch auch da blieben zwei Wanderer nach einem Sturz auf dem rutschigen Untergrund vom Dreck nicht verschont.

 

Eine weitere Gruppe erkundete auf einer anderen Wanderung bei frühlingshaften Temperaturen die Umgebung. Beim abendlichen Treffpunkt konnten wir uns überzeugen, dass es auch diese Gruppe, dank der Einkehr in die verschiedenen Beizli unterwegs, durchaus sehr lustig hatte.

 

Durch den Schneemangel waren auch die Aprés-Ski-Bar's nicht geöffnet und so machten wir es uns nach dem feinen Nachtessen in unserer Lodge gemütlich. Bei einigen Schlummerbechern und gemütlicher Spielrunden bleibt wohl manchen das legendäre "Ping-Peng-Pong" in Erinnerung, sorgte es doch am Sonntag bei einigen für gewisse Nachwehen – Brummschädel oder Bauchmuskelkater lassen grüssen.

 

Am Sonntagmorgen erwartete uns dann doch noch etwas weisse Pracht. Frau Holle hat im Laufe des Morgens ein "Schümli" hingelegt. Dieses reichte dann aber doch noch nicht zum Skifahren aus und so entschieden wir uns, die Rückfahrt etwas früher als geplant in Angriff zu nehmen.

 

Trotz Schneemangel und frühlingshaften Temperaturen wird auch dieses Skiweekend in bester Erinnerung bleiben. Wann kommt man sonst schon in den Genuss im Januar auf eine Bergwanderung zu gehen J.

 

Andrea Barth

MR Reise 14 -MR reist für drei Tage ins Glarner Land

Männerriege Hendschiken reist für drei Tage ins Glarner Land

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lassen wir uns nach Matt fahren, ein Neumitglied mit dem zweiten Billett, da das erste noch auf dem Bürotisch zu Hause liegt. Die Feuerstelle auf Weissenberg ist unser erstes Ziel und wir erleichtern die Rucksäcke um den Picknick, Wein und einen Schluck Gebrannten. Das abendliche Ziel ist das für zwei Nächte gebuchte Hotel Sardona in Elm. Andy animiert uns für das Lottospiel um 48 Millionen und wir sehen uns bereits mit den Ferraris vor die Turnhalle fahren. Fünf Richtige auf acht Gewinnspiele reichen aber nicht mal für einen Blumentopf. Mit einem feinen Nachtessen in fröhlicher Vereinsrunde geht der Tag zu Ende.

Nebelverhangenes Wetter begleitet uns auf der Busfahrt nach Obererbs. Wetterpropheten reden davon, dass es um 12 Uhr wechseln soll, aber wir wissen heute noch nicht, ob es besser oder schlechter hätte werden sollen. Der schöne Höhenweg (heute ohne Aussicht) bringt uns vorbei an den Sennereien und vielen Bienenhotels nach Ämpächli. Ein paar wagemutige fahren trotz Regen mit dem schnellen 3-Rad-Gefährt hinunter nach Elm. Auf unser auswärtiges Nachtessen folgt in demselben Lokal ein Besuch der Polterabend-Frauen einer heiratswilligen Glarnerin. Diese Turnerinnen verkaufen Boxer-Shorts; etliche unserer Männerriegler erweitern ihre Garderobe um ein paar farbige Unterhosen. Während dem ist in unserem Hotel ein Ostschweizer Männerchor und der Jodelclub Wiesenberg eingezogen. „Zuhause“ angekommen geht nochmals mächtig die Post ab. Nach „Ewigi Liebi“ werden weitere Lieder gesungen und die bekannten singen wir kräftig mit. Vreni Schneider, welche ebenfalls anwesend ist, hat keine Möglichkeit mehr, ihre Hits zu singen.

 

Nebel und Regen begrüssen uns auch am Sonntagmorgen. In Engi besuchen wir den Landesplattenberg. Ab dem 16. Jahrhundert baute man Schiefer (auch für Schreibtafeln) ab. 1837 waren für dieses Bergwerk über 200 Personen beschäftigt. 1961 wurde die Grube geschlossen. An einer interessanten Führung können wir den harten Alltag der Bauarbeiter nachvollziehen und auch die Dunkelheit trotz Karbidlampen wird uns vorgezeigt. Der anwesende, 82-jährige Glarner Landammann und Ständerat a.D. schwärmt von der zahlreichen Weberei-Industrie in seinem Kanton, deren Arbeitsplätze heute weitgehend verloren gingen. Ein Männerriegenhut wird ihn an Hendschiken erinnern. Erinnern werden auch wir uns an die erlebnisreichen drei Tage im Glarner Land. Walter Gfeller hat uns mit vielen Informationen versorgt und die Reise sorgfältig geplant und mit uns erlebt. 

MR/FTV_ETF Biel 2013

„Top 10“ für Frauenturnverein / Männerriege Hendschiken am Eidgenössischen Turnfest

 

Am Eidgenössischen Turnfest in Biel konnten die drei Frauen vom FTV und die elf Männer aus der MR die intensiven Trainingsvorbereitungen zum Erfolg umsetzen. Im 3-teiligen Vereinswettkampf der Senioren erturnten die Teilnehmenden in der 2. Stärkeklasse den ausgezeichneten 10. Rang mit der Glanznote von 27.01 Punkten.

 

Der erste Wettkampfteil setzte sich aus dem Steinstossen und den beiden Fit + Fun-Disziplinen „Ball-Kreuz“ und „Unihockey“ zusammen. Beim Steinstossen erzielten die vier Männer mit dem 10 kg Stein eine Note von 8.85, während die Frauen und Männer in den verschiedenen Ballspielen eine Note von 8.77 erspielten.

Der zweite Wettkampfteil bestand aus den Fit + Fun-Disziplinen „Moosgummiring“ und „Tennis-Ball-Rugby“. Die Frauen und Männer erkämpften mit Bravour die Note 9.36.

Im dritten Wettkampfteil, dem Fachtest Allround, der aus drei weiteren Disziplinen bestand, nämlich aus „Rugby“, „Goba-Baseball“ und „Beach-Ball über Kreuz“ erspielten die Teilnehmenden die Note 8.85.

 

Die vorstehend aufgezählten Ball-, Wurf- und Fang-Disziplinen verlangten von den Teilnehmenden vor allem gute Koordination, Geschwindigkeit und Kondition. Beste Grundlagen für Jung und Alt.

 

 

 

MR - AZ-Bericht zur 70-Jahr Jubiläumsreise nach Zypern

Kurzer Reisebericht von Herbert Flück in der AZ zur 70-Jahr Jubiläumsreise der Männerriege nach Aya Napa, Zypern.

http://www.aargauerzeitung.ch/beitrag/leserbeitrag/70-jahre-maennerriege-hendschiken-sieben-tage-zypern-126551447

 

Original Text:

70 Jahre Männerriege Hendschiken, sieben Tage Zypern

Die Turnstunde wurde gekürzt, damit die letzten Vorbereitungen auf unsere grosse Vereinsreise abgeschlossen werden konnten und ein paar Stunden später nach einer kurzen Nacht hoben wir in Kloten mit der Cyprus Airways ab mit dem Ziel Larnaca, von wo wir weiter in unser Hotel in Ayia Napa transportiert wurden.

Wir verbrachten einen Tag unserer Reise im türkischen Teil, mussten für die Einreise 70 Euros bezahlen (die ganze Gruppe) und ein türkischer Reisebegleiter fuhr in unserem Bus mit. Wir warteten  mehr als eine Stunde bis dieser Herr da war. Seit 1974 ist Süd und Nord der Insel durch einen Stacheldraht getrennt.

Als die türkischen Truppen 1974 auf Famagusta vorrückten, flohen die 40‘000 zyperngriechischen und europäischen Bewohner und Urlauber in Panik auf die britische Basis Dekeleia.  Schon vor der Invasion nannte man eine derartige Konzentration von nahezu 4000 Hotelbetten auf engstem Raum als eine von der Verlockung des schnellen Geldes geleitete Fehlentwicklung. Heute steht die Geisterstadt leer.

Ein nachgewiesener Eierlegeplatz der Meeresschildkröten ist die Golden Sands Beach, die wir anschliessend besuchten und die Taufstätte unseres Reiseleiters, Vereinsmitglied und Zypriot Andi Zorli, das Andreas-Kloster. Mit einer speditiven Rückfahrt erreichen wir knapp vor Einreiseschluss die Stacheldraht-Grenze.

Eine Bike-Tour in der Umgebung von Ayia Napa brachte uns an einen steil abfallenden Küstenstreifen und schönen Aussichtsberg. Auf steinigem Gelände brauchte es die Aufmerksamkeit jedes Bike-Fahrers. Ein weiterer Tagesausflug führte auf den höchsten Berg von Zypern, welcher in jedem Winter von Skifahrer/-Innen besucht wird, den Olympos umwanderten wir. Die Einkehr in einem typisch zypriotischen Restaurant war selbstverständlich. Kulinarisch wurden wir auf dieser Insel sehr verwöhnt und jeder kehrt wohl mit zusätzlichen Kilos nach Hause zurück. Pafos, eine Stadt welche am Tage lebt, besuchten wir an einem weiteren Tagesausflug. In Ayia Napa, in der Stadt, wo die Nacht zum Tage wird, verbrachten wir viele fröhliche Stunden in Karaoke-Lokalen um danach in „unser“ Hotel Napa Plaza zurückzukehren, wo wir ebenso vom freundlichen, oft einheimischen Personal immer willkommen waren. Das später als bei uns gewohntes Osterfest besuchten wir ebenfalls und Andi deckte uns mit leckeren Süssigkeiten ein.

Da gibt es aber auch noch die wunderbaren Sandstrände, welche ein paar Stunden unsere Aufmerksamkeit verdienten, seien es die knapp bekleideten Schönheiten oder man schlief in der Wärme und im Schatten von Sonnenschirmen ein. Die Aphrodite sahen wir allerdings nie dem Meer entsteigen. Das saubere Meerwasser lud uns zu ein paar Ballspielen und Plantsch Einheiten ein.

Eine spezielle Vorfreude gehörte dem Abend bei Andi’s Vater und seinen Verwandten. Wie immer wurden wir pünktlich (seien es Taxis oder Lefteris mit seinen Kleinbussen) beim Hotel abgeholt. Ziel heute Abend war Vrisoules. Die ganze Familie dort war am Vorbereiten eines zypriotischen Nachtessens mit Grillgerichten und vielen feinen Beilagen. Wie immer schmeckte auch der Wein vorzüglich. Andi zeigte uns sein Zuhause mit den Orangen und Grapefruit-Plantagen. Die frisch geernteten Kartoffeln schmeckten ausgezeichnet.

Am letzten Tag wurden wir mit einem Oldtimer-Bus abgeholt und an die sonnigen und vielbesuchte Nissi-Beach transportiert. Hier genossen wir nochmals bei sommerlichen 32 Grad Wärme den hoffentlich auch bei uns bald eintreffenden Sommer.

Mit der Tagwache um 03.45 Uhr begann die Heimreise. Andi und Fredy, ein herzliches Dankeschön für die erlebnisreichen und unvergesslichen Tage, welche ihr für uns vorbereitet habt und welche wir in vollen Zügen geniessen konnten. Im Namen der Männerriege Hendschiken.

 

Frauenturnverein und Männerriege Hendschiken am Oberländischen Turnfest Saanen-Gstaad, 15. – 17. Juni 2012

Frauenturnverein und Männerriege Hendschiken am Oberländischen Turnfest Saanen-Gstaad, 15. – 17. Juni 2012  

Was am Turnfest 2011 in Brugg seinen Lauf nahm, wurde über das Wochenende vom 15. – 17.6.2012 Wirklichkeit. Am Freitagmorgen, in aller Frühe, besammelten sich der Frauenturnverein und die Männerriege beim Bahnhof und reisten nach Gstaad. In Schönried gesellte sich unser Oberländer Reiseleiter Walti zu uns. Nachdem wir unser Gepäck im Gstaaderhof deponiert hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Feutersoey bzw. auf den Col du Pillon. Ab Feutersoey gings für die Gruppe „FUN“ leicht bergauf zum Arnensee und es zeigte sich, dass leicht bergauf nicht für alle leicht bergauf ist, aber alle habens geschafft. Die Gruppe „FIT“ wanderte ab Col du Pillon ebenfalls zum Arnensee, wo uns die Schwester von Walti mit ihrem Mann bereits mit dem Apéro erwarteten. Der Grill war ebenfalls bereit und schon bald wurden feine Würste, spendiert von Walti, serviert. Damit nicht genug, Kaffee und Kuchen wurden uns von Helene offeriert. Vielen Dank. Nach einer erholsamen Rast gings per Bus oder zu Fuss  wieder zurück nach Feutersoey und Gstaad. 

Samstag/Wettkampftag: Schon beim Frühstück merkte man bei Einigen eine leichte Norvosität (die anderen zeigten es wohl nicht). Bei den Disziplinen Fit & Fun, Fachtest Allround, Steinstossen und Gymnastik auf der Bühne gaben alle ihr Bestes und waren mit den Ergebnissen doch zufrieden, Mitmachen kommt ja schliesslich vor dem Rang. Am Abend in der Festhütte waren wir dann froh, dass nicht alle Energie verpufft war. 

Schon war der Sonntag da und wieder lachte die Sonne. Mit der Gondelbahn fuhren wir aufs Eggli und genossen das prächtige Wetter und die herrliche Aussicht. Zu Fuss, per Trotti oder wieder mit der Gondelbahn erreichten wir Gstaad und bestiegen den Zug für die Heimreise. 

Bei herrlichem Wetter genossen wir 3 wunderbare Tage im Berner Oberland. Vielen Dank an alle Organisatoren unserer Vereinsreise kombiniert mit der Teilnahme am Oberländischen Turnfest. 

Ruth Frei

MR_Auffahrtsbummel 2012

Auffahrtsbummel vom 17. Mai 2012

 

Nicht am Mittwoch vor Auffahrt und nicht am Freitag nach Auffahrt war geeignetes Wetter für unseren Auffahrtsbummel, nein bloss am Donnerstag konnte bei anständigem Wetter eine gemütliche Wanderung genossen werden. Deshalb lud uns unser Präsident auch am 17. Mai (nach Regen und Frost) zum Auffahrtsbummel ein. Richtung Süden war gemäss Programm unser Ziel. Trotzdem wanderten wir Richtung Lenzburg. Beim neuen Hero-Gebäude meinte Fredy Käser, wir seien zeitlich absolut korrekt für eine Besichtigung des McDonalds. Zum Glück ging es weiter bis zu den Städtischen Werken in Lenzburg (SWL) , wo uns Markus Obi erwartete. Er zeigte uns die vielfältigen Aufgaben der Werke und wie die Messungen von Strom, Wasser, Gas und Sonnenstrom in einem Kontrollzentrum zusammenliefen und die Mitarbeitenden der SWL bei allfälligen Alarms Gegenmassnahmen ergreifen müssen. Unser Zypriot in unserem Verein zeigte sich erstaunt über die enormen Wasservorräte und die vorausgeplanten Vorsichtsmassnahmen. Diverse Instrumente wie auch ein Stromgenerator sorgen dafür, dass die Städtischen Werke Lenzburg nie ohne Strom, Wasser und Gas bleiben werden. Dass Hendschiken nicht mit dabei ist, sondern dem AEW angeschlossen ist, dafür sorgte die Geschichte der Werke. Sollte jedoch bei einer Grossfirma oder einem grösseren Neubau-Quartier in Hendschiken der Wunsch nach Gas vorhanden sein, darf dies an die (SWL) geleitet werden. 

Zu Fuss ging es weiter in den Lind-Wald. Dort erwarteten uns Erna Käser und Kari Bryner in der dortigen Jägerhütte. Ein feiner Apéro wurde serviert (Sponsor Männerriege Hendschiken?) und die heissen Gluten animierten uns, die Grilladen aus den Rucksäcken zu entnehmen. Hunger und Durst verringerten die Diskussionen vorübergehend; gleich nach dem interessanten Vortrag von Kari Bryner, welcher über die Aargauer Jagd informierte, uns die Treibjagd näher vorstellte, die Beteiligung der Frauen in ihrem Vereinsleben näher brachte; da wurde auch unsere Bündnerin im Verein aktiv. Jäh……in Graubünden ist die Jagd beschränkt auf einen bestimmten Zeitraum; der Zypriot warf ein, dass bei ihnen bloss an Sonntagen gejagt werden dürfe……so hätte halt jeder Kanton und jedes Land sein eigenes Jagdgesetz und die Prüfung im Aargau sei wohl die Schwierigste. Allerdings könne man die Jagdprüfung in Süddeutschland erfüllen und damit von der Nordsee bis an den Lago Maggiore auf die Jagd gehen. Aktive Jägerin habe es in ihrem Verein eine einzige. Zwei feine Waffen stellte uns Kari Bryner im Weiteren vor. Andy meinte, dass das Wild bei solchen Waffen keine Fluchtchancen hätten. Plattschuss sei ein Volltreffer, Schweiss ist das Blut des Wildes welchem die Hunde nachgehen; so hatten wir von den turnenden Vereinen auch einen Horizont-Erweiternden Auffahrtsbummel erlebt. Während des ganzen Nachmittags gesellte sich immer wieder ein Tannenmeisen Paar zu uns, welches bei der Jägerhütte ihren Nachwuchs aufzieht. Im Namen der „reiferen“ Turnerschar von Hendschiken danke ich allen aktiven Akteuren, den Organisierenden sowie Kari Bryner für seine Arbeit, die Jagdhütte sowie den gespendeten Kaffee herzlich für diesen gemütlichen Auffahrtsbummel.

Herbert Flück

MR GV 2012

Generalversammlung der Männerriege Hendschiken

Theater unter der Regie von Ueli Körner und mit Alberto Cavallo (Markus Obi) in einer herrlichen Hauptrolle, 10 Jahre Volleyball-Event mit OK-Präsident Röbi Dünki, ein gut harmonierender Vorstand der uns zum Maihock einlud, Hochzeit von Sandra und Marcel Frei, Auffahrtsbummel zum Naturfreundehaus Mägenwil, Aargauisches Kantonalturnfest in Brugg unter den Fittichen von Martin Gehrig und Brigitte Sommer, Vorstandsreise zum Beach-Volleyball-Turnier in Walter Gfeller’s Heimat Saaneland Gstaad, Jubiläums- und Geburtstagsfest bei Sonja und Paul Baumann im Restaurant Horner, Männerriegenreise mit Walti über Gemmipass und durch den Albinen-Leiterweg, Turnerabend mit einem lustigen Männerriegen-Reigen, Chlaushock mit Dessert à la Ruth und Heinz Frei und Altjahresausmarsch mit Unterhaltung-Spezial durch André Zobrist, dies waren die Höhepunkte eines arbeitsreichen Vereinsjahr der Männerriege.  

Die Arbeit hat sich gelohnt, so konnte Ferdi Sommer von einer Vermögensvermehrung sprechen.  

Von Thomas Nick, Ruedi Zobrist 51 und Heinz Frei wurden wir zu runden Geburtstagen eingeladen. 

Ruedi Zobrist 47 und Heinz Frei werden für 20 Jahre Aktivmitgliedschaft geehrt. Sie waren aktiv, wenn etwas gebaut wurde, sie waren in der Küche sehr aktiv und ebenso in der Turnhalle. 

In vielen OK’s hat er eine Hauptrolle übernommen, er war acht Jahre Präsident der Männerriege, er hat die neuen Statuten mitgestaltet, unvergesslich ist wohl das Lenzburger Stadtfest geblieben wo er zusammen mit Walti für Getränkenachschub verantwortlich war, er ist aber auch gerne „uf’s Bänkli g’hocket“ und war der Fröhlichkeit angetan, er hat in den Turnstunden selten gefehlt und war und ist in Volleyball-Spielen gerne auf der Siegerseite, er hat unser Vereinsleben der letzten Jahre mitgeprägt, deshalb wird Theo Wipf zum Ehrenmitglied ernannt. 

Nicht weniger als 21 Jahre hat er unsere Vereinskasse gehütet, akribisch wie ein Buchhalter hat er die Zahlen richtig gesetzt und die Kassenführung optimiert, an vielen Anlässen hat er die Hauptkasse geführt, mit der Männerriege ist er auch gerne mit dem Fahrrad unterwegs und in Abfahrten unwiderstehlich, viele schöne Fotos hat er auf unserer Hompage veröffentlicht und diese auch gepflegt, mit dem Meter war er bei Vorbereitungen unterwegs und holte das Maximum heraus bei der Bestuhlung, er hat viel zu unserem tollen Vereinsleben beigetragen und bei unnachgiebigem Bitten hat er auch die Kasse ab und zu geöffnet, so wird Ferdi Sommer zum Ehrenmitglied ernannt. 

 

Theo Wipf und Ruedi Zobrist 47 waren die fleissigsten Turnstunden-Besucher, Röbi Dünki hat unser Volley-Ball-Team in Form gebracht und Martin Gehrig hat den Turnstunden-Betrieb sehr gut organisiert, derweil Fredy Käser die Ruder des Vereinsschiffes fest in den Händen hält, kann eigentlich nichts schief gehen…. 

Mit Markus Obi und Paolo Liviero werden zwei Jungturner in den Vorstand gewählt. Die neuen Trainings-Anzüge sind bestellt. Christoph Gehrig berichtet ausführlich von den Gedanken, dass der Turnverein das Kreisturnfest 2014 (Lenzburg und Freiamt) in Hendschiken durchführen möchte. In allen Riegen überwiegt der Optimismus und so wird auch bei uns das Vorhaben unterstützt. Es werden 200 bis 350 Helferinnen und Helfer benötigt und trotz familiärer, traditioneller Gestaltung sind noch viele Fragen zu klären. Eine Entscheidung muss im Herbst dieses Jahres getroffen werden.  

Mit den verschiedenen Generalversammlungen ging das Vereinsjahr zu Ende. Für neue Gesichter in den turnenden Vereinen ist der Frühling der ideale Zeitpunkt zu einem Einstieg. Wetten dass…..die Kilos verschwinden und der Franken gegenüber von Besuchen in Fitness-Studios gespart werden kann. Zudem freut sich der Schreibende sehr auf das Turnfest in Hendschiken, sofern es zustande kommt. Es ist die Gelegenheit, wo sich Neuzuzüger/Innen zeigen und wo diese dann merken, was Festlaune Hendschiken heisst. 

Herbert Flück  

 

MR Reise vom 26.8.2011 bis 28.8.2011 Gemmi + Leukerbad

Hendschiker Männerriegenreise 2011

Vierzehn Männerriegler stehen am Bahnhof Hendschiken bereit, um uns an den kürzesten Weg von Kandersteg nach Leukerbad transportieren zu lassen. Wir halten uns an die von der Platzreservierung SBB vorgegebenen Züge, welche unserem Walti morgens um 5 Uhr via Wecker (Handy) durchgegeben wurden.

Ogi’s Leute siegen heute

Ab Kandersteg wandern wir ins Gebiet Eggenschwand um von dort mit der Luftseilbahn nach Sunnbüel zu gelangen. Die Luft bleibt heute den Tag hindurch das Thema Nummer eins. Die schaukelnde Kabine ist erst der Vorgeschmack auf weitere Ereignisse. Ab Sunnbüel geht es bei intensivem Sonnenschein nach Schwarenbach, dann dem Daubensee entlang auf den Gemmipass. Mit der Vorinformation, dass der Luftseilbetrieb nach Leukerbad eingestellt sei, erreichen wir den 2332 Meter über Meer gelegene Pass.

Zwei Österreicher

Genau um 14 Uhr erreichen wir die angeblich letzte Luftseilbahnfahrt nach Leukerbad, was vielen von uns sehr gelegen kommt. Die oben übrig gebliebenen sechs Männerriegler steigen nach dem Besuch der imposanten Aussichts-Plattform unter starkem Aufwind mit Ehrfurcht in die fast senkrechte Felswand ein. Zwischen 1739 und 1741 haben zwei tollkühne Österreicher den Saumpfad über die Gemmi aus dem Felsen gehauen. Viele Oberstufenschüler/Innen haben mit Freude oder Verachtung während ihrer Schulzeit diesen Pass bewältigen „müssen“. Manchen Halt streuen wir beim Abstieg ein, um immer noch spektakulärere Fotos zu schiessen. Früher war der Gemmipass ein Transportpfad über die Alpen, heute ist er vorwiegend ein touristisch lohnenswertes Ziel.

Kulinarisches

Unser Reisleiter hat für den kulinarischen Teil unserer Reise nur die besten Lokale ausgesucht. Im Wallis gehören selbstverständlich auch gute Weine auf den gedeckten Tisch.

Wettermässig durchzogener Samstag

Die schwindelfreien Männerriegler steigen auf dem Albinen-Leiternweg hinauf um sodann mit der Gondel die Rinderhütte zu erreichen, die übrigen erreichen dasselbe Ziel mit Hotel-Bahn und Luftseilbahn. In zügigem Tempo wandert die ganze Reisegruppe Richtung Restipass mit schöner Aussicht ins Rhonetal. Diese Aussicht wird immer seltener und Frau Holle schüttelt die Decken immer intensiver. Wegen Regen und Schnee fällt die Trotti-Abfahrt nach Leukerbad ins Wasser. Mit dem Besuch des Burgerbades, Jassen und Spielen sowie Besuch des Wellnes-Bereiches im Hotel gestalten wir die zweite Hälfte des Nachmittages individuell.

Lötschberg-Südrampe

Mit dem Abschied im Hotel Alex beginnt der Sonntag. Wir steigen ab Eggerberg zu Fuss die Lötschberg-Südrampe hoch und bestaunen die Sonderleistungen der Bauingenieure der Suonen und der alten BLS-Strecke. Eine Wespe sticht unserem Reiseleiter Gift in den Rücken. Die feine Walliser-Käseschnitte lenkt wohl ein bisschen ab aber lindert den Schmerz nicht. Drei wunderschöne, kameradschaftlich wertvolle und erlebnisreiche Tage hat uns Walter Gfeller beschert, dafür danken wir dir herzlich, im Namen der Männerriege Hendschiken.           - HF -

Bilder zum Bericht siehe unter " Fotos / 2011 / MR Reise Gemmi - Leukerbad 2011

MR_Volleyball-Event 2011 vom 28. April 2011

Volleyball-Event 2011 vom 28. April 2011 

Quasi als Jubiläumsanlass fand der bereits zum 10. Mal von Röbi Dünki tadellos organisierte und unter den Vereinen sehr beliebte Volleyball-Event statt. Nebst der Turnenden Vereine mit vier Mannschaften war wiederum, als gern gesehener Gast, ein Team des FC Othmarsingen im Einsatz.

In ausgeglichenen Spielen setzte sich die Mannschaft „myBlogg myBlogg“ (FTV & MR) vor den „Radulins“ (FCO) durch.

Die weiteren Plätze gingen an „The point collectors“ (FTV & MR), „de Wille esch do (gsi?)“ (DR & TV) und „The Evergreens“ (DR & TV). Wie gewohnt genossen alle den lockeren Spielbetrieb und darauf das gemütliche Zusammensein. Für das leibliche Wohl sorgte unser „Festwirt“ Hanspeter Sommer mit einem sämtlichen Teilnehmern offerierten Imbiss.

                                                                                                                      Theo Wipf

Fotos siehe im separaten Ordner

 

MR Generalversammlung 2011

Generalversammlung der Männerriege 2011 

Zu seiner ersten Generalversammlung als Präsident darf Fredy Käser 13 Aktiv-, zwei Ehren- sowie ein Passivmitglied und drei Gäste begrüssen.

Vier Austritten steht die Neuaufnahme von Paolo Liviero als neues Aktivmitglied gegenüber.

Erfreulicherweise kann unser Kassier  trotz grosszügig gesponserter Vereinsanlässe eine Vermögensvermehrung präsentieren.

Der Rückblick unseres Präsidenten zeigt, welche und wie viele Anlässe im vergangenen Vereinsjahr erneut auf dem Programm standen.

Besonders zu erwähnen seien an dieser Stelle das Eieraufleset, welches nach einem mehr als 40-jährigen Unterbruch unter der OK-Leitung von Ruedi Zobrist 51 zum Anlass des 850-Jahr-Jubiläums der Gemeinde Hendschiken wieder ins Leben gerufen wurde, das (äusserst nasse) Kreisturnfest in Dottikon, die eigentliche Geburtstagsfeier des Dorfes im Juli sowie die Turnerabende im November.

Im neuen Vereinsjahr stellen die bereits der Vergangenheit angehörenden, sehr erfolgreich verlaufenen, Theateraufführungen im April und das Aarg. Kantonalturnfest im Juni  in Brugg sowie natürlich die Turnerabende im November (bitte Wochenende vom 4./5. November in der Agenda vormerken!) die Höhepunkte dar. Eine spezielle Ehrung mit Laudatio wird durch Ferdi Sommer vorgenommen: Eines unserer Vereinsmitglieder hat während mehr als 14 Jahren das Amt des Aktuars wahrgenommen, war von 2004 – 2010 unser Volleyballtrainer, hat mehrere Vereinsreisen (unter anderem eine 5-tägige Velotour ins Vinschgau, Kreuzfahrten usw.) organisiert und nebenbei viele Vereinsberichte verfasst und Fotoalben angefertigt. Als Dank für diese herausragenden Einsätze zu Gunsten des Vereins wird Herbert Flück unter grossem Applaus zum verdienten Ehrenmitglied ernannt.  

                                                                                                                      Theo Wipf

Fotos zur GV siehe im separaten Ordner

Alle_Turnende Vereine_Skiweekend 2011


Skiweekend 2011 in Saanenmöser
 

 

Am frühen Samstagmorgen machten sich 25 gutgelaunte Turnerinnen und Turner auf den Weg nach Saanenmöser. Das Wetter war leider trüb und regnerisch, doch dies konnte uns die Stimmung nicht vermiesen. In Saanenmöser angekommen, sattelten wir unsere Skis und Snowboards und machten uns auf den Weg Richtung Berg. Zuerst mussten wir mit dem Gondeli bis zur Mittelstation fahren, danach nahmen wir den Sessellift und zum Schluss noch den Skilift. Einige hatten dabei etwas zu kämpfen mit dem Gepäck.


Im Berghotel Hornberg angekommen, stärkten wir uns mit einer heissen Schoggi oder einem Kafi Lutz. Dann ging es auf die Pisten. Doch leider war das Wetter alles andere als sonnig. Deshalb verschwanden die ersten schon nach kurzer Zeit in die Beiz bei Spies und Trank und lustigen Spielen. Die ganz Harten kehrten erst zurück, als es regnete. Am späten Nachmittag kam dann doch noch die Sonne was ein paar noch ausnutzen um auf die Piste zu gehen. 

Zum Znacht gab es ein riesen Buffet, so dass niemand hungern musste. Den Abend verbrachten wir alle zusammen beim „Wer bin ich?“ Spiel. Um 2 Uhr waren dann so ziemlich alle im Bett.

Am Sonntag war dann das Wetter wie im Bilderbuch. Die Sonne strahlte, so dass es nicht lang dauerte bis alle gefrühstückt hatten und sich auf die Piste machten. Es wurde gefahren und gefahren, bis der Hunger aufkam und wir uns auf den Weg in die Beiz machten. Nach dem feinen Mittagessen auf der Sonnenterasse machten wir uns auf den Weg zum Skirennen, welches Walti vorbereitet hatte. Es war spannend! Am Schluss gewann bei den Frauen Patricia Dünki und bei den Männern Urs Steiner. Nach der Rangverlesung ging es zurück ins Tal. Dort verabschiedeten wir uns voneinander bevor wir uns zurück in die Heimat machten.

Es war ein gelungenes Skiweekend!


Jeannine Reyeg

 

MR_GV 11 Ehrenmitglied Herbert Flück

Die Männerriege Hendschiken ernannte Herbert Flück an der GV 2011 zum Ehrenmitglied.

Wir gratulieren ihm recht herzlich und danken ihm für die geleisteten Dienste.

Herbert Flück

MR Laudatio für Herbert

Laudatio für Herbert Flück anlässlich der Männerriege GV vom 18.2.2011

Nach Recherchen in den Akten konnte ich folgende Informationen finden.

An der GV 1994 wurde er zusammen mit Thomas Nick, Ruedi Zobrist 51, Gloor Max und Hansueli Zobrist in die MR aufgenommen. Daniel Kistner wurde damals neu Passivmitglied.

2 Jahre später, an der GV 1996 wurde er bereits in den Vorstand als Aktuar gewählt, da Rolf Schneider aus dem Vorstand ausschied.

1996 hatte er sich auch freiwillig ein paar Mal in die Liste der Turnstundenleiter eingetragen da der Oberturner- Posten noch dem Rücktritt von Huber Heinz seit der GV 06 nicht mehr besetzt war.

Im gleichen Jahr war das Eidgenössische Turnfest in Bern. Da konnte er eine seiner grossen Begabungen voll ausspielen. Er organisierte eine 2 Tägige Vereinsreise mit der Bahn ins Centovalli und zurück nach Bern.

Ebenfalls im 1996 übernahm er von Heiri Zobrist auch noch die Turnerabendkasse die er zusammen mit der Theaterkasse bis 2001 im Nebenamt auch noch 6 Jahre erledigte.

Im Jahr 1998 überrasche er uns mit einem super Vorschlag für eine Vereinsreise. Zum 55 jährigen Jubiläum wollten wir etwas Besonderes unternehme. Seinem Vorschlag konnten wir nicht wiederstehen, wir machten vom 17.-20. Mai eine Schnupper- Kreuzfahrt von Genua über Barcelona und Nizza zurück nach Genua. Es waren alle begeistert, vom Seegang wurde es jedenfalls niemandem schlecht, Meeresluft schnuppern hatte gefallen!

2001 wurde wieder eine unvergessliche Reise organisiert, auf der Wanderung durften wir sogar unser Mittagessen an einem Feuer mit selber mitgebrachtem Holz zubereiten (Neben der Feruerstelle war aber eine Steer gespaltenes Holz ;-)). In Zuoz übernachteten wir im Schloss Hotel am 2. Tag ging es noch schnell auf den Muottas Muragl mit gratis Fahrt + Essen.     Danke!!!!!

Auch 2003 war wieder seine Spezialdisziplin gefragt, es ging darum eine würdige 60 Jahr Jubiläumsreis zu organisieren. Er brauchte nicht viel Überzeugungskraft und die 2. Kreuzfahrt war gebucht. Dieses Mal ging es ab Venedig ins schöne Städtchen Dubrovnik (der Papst hatte am Tag vorher noch sauber gemacht) zur Insel Korfu, nach Korcula und Kotor wieder zurück in die Lagunen Stadt.

Damit es ihm nicht langweilig wurde hatte er ab 2004 von Röbi noch das Amt des Volleyballtrainers übernommen.

Im 2005 Organisierte er eine weitere unvergessliche Reise an den Rhein. Mit Übernachtung in der Jugendherberge direkt am Rheinfall. Aber das unvergessliche war eher das Altstadtfest welches rein Zufällig an diesem Abend abgehalten wurde. Es gib Leute die werden heute noch wegen bestimmten Aussagen hochgenommen.

Eine weitere unvergessliche grosse 5tages Reise (Mi - So) hatte er zusammen mit Walti 2008 organisiert, die Velotour ins Vinschgau über den Ofenpass. Ich hätte ja vorher nie im Traum daran gedacht, dass ich mich einmal mit dem Velo über einen Pass quälen würde, aber es war geil. Danke.

Aber damit die schönen Erinnerungen nicht vergessen gehen, hatte er als Aktuar über all die schönen Stunden; Berichte für die Dorfpost geschrieben, die sicher von vielen Leuten (nicht nur Männerriegler) im Dorf genüsslich gelesen wurden.

Der grösste Teil der Berichte (etwa 25) wurden auch auf unser MR Homepage aufgeschaltet, damit die ganze Welt lesen kann, wie gut wir es eigentlich hier zusammen haben.

Aber Er wäre nicht Er, wenn Er nicht zu all den schönen Reisen noch ein Fotoalbum zusammengestellt hätte.

Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn wir dann einmal auf dem „Fürabebänkli“ zusammen die alten Bilderstorys anschauen können.

Am Schluss der GV möchte ich dann noch, dass wir ein Lied zusammen singen. Ein Lied, welches er uns zu seinem 50igsten Geburtstag im Jahre 2002 gelernt hatte.

Damit alle mitsingen können, habe ich noch ein paar Kopien des Textes dabei, für all jene die ihn nicht selber immer im Portemonnaie dabei haben.

Nun ist wohl allen klar um wen es sich handelt.

Herbert wurde an der letzten GV aus dem Vorstand nach 14 Jahren Aktuar verabschiedet, nicht weil es ihm nicht mehr gefallen hätte; Nein, er hatte eine noch viel anspruchsvollere Freizeitbeschäftigung angenommen (Gemeinderat), die uns allen ja auch zu gute kommt. Die aber nicht jeder wirklich machen möchten.

Dass er damals den Aktuar abgeben wollte, hatten wir alle volles Verständnis.

Aber wie Ihr gesehen habt, wenn Not am Mann ist, kann man sich auf Ihn verlassen und so macht er schon wieder eine Job (als Revisor) für den Verein. Es ist zwar kein grosser aber es muss gemacht werden und dafür sind wir Ihm Dankbar.

Wir sind Ihm für all die geleisteten Dienste sehr dankbar.

Deshalb haben wir im Vorstand an unserer letzten Vorstandssitzung anfangs Januar beschlossen, Ihn an dieser GV zum Ehrenmitglied vor zuschlagen.Wir hoffen Ihr könnt diesem Vorschlag zustimmen.

Wenn Ihr diesem Vorschlag zustimmen könnt, haben wir Ihm ein kleines Präsent bereit, welches ich ihm dann gerne überreichen möchte.

FS

MR_Männerriegereise 2010 Zweisimmen Saanenland

Männerriegenreise 2010

Ein paar Regentropfen sollen unseren Start in Hendschiken nicht verderben. Auch die vom Konduktor verlangten Fahrausweise, welche bei zwei Teilnehmern immer noch zuhause liegen, bringen diese bloss vorübergehend in Verlegenheit. Der strömende Regen in Zweisimmen kann uns die gute Stimmung nicht verderben. Das Hotel liegt gleich gegenüber des Bahnhofes. Eine ungeplante stündige Kaffeepause bringt uns auf ein neues Tagesprogramm. In Schönried hat unser Reiseleiter eine geräumige Unterkunft und in der unteren Wohnung wohnt der Weinhändler. Exzellenter Bergkäse, Brot und weisser Yvorne lässt die Sonne scheinen und tatsächlich nach ein paar Flaschen lässt die Sonne die gewaschene Umgebung von Schönried, Saanenmöser und Gstaad leuchten. Jetzt ist Aufbruchsstimmung. Wir wandern entlang der kleinen Simme zurück in unser Hotel nach Zweisimmen.

Das Tagesziel des Samstags ist der Rochers de Naye. Wegen Nebel und nassen Felsen kann der Aufstieg nicht durch die Tunnel-Variante erfolgen. Unser Reiseleiter entscheidet mit der Bahn bis an die Endstation zu fahren. Auf dem Rochers sind sodann ein paar kurze Spaziergänge im Nebel die einzigen Freiluft-Aktivitäten. Mit dem Abstieg zu Fuss vom Jaman-Pass nach Les Cases wird das Wetter immer besser. Die Montreux-Oberland-Bahn bringt uns zurück nach Zweisimmen, am Morgen für die Hinfahrt durften wir die Pullmann-Wagen benutzen, am Abend sodann ganz gewöhnliche, nicht mehr so fein gepolsterte Wagen.

Der erste wie der zweite Abend gehen mit einem Besuch an der Bar, mit jassen und ernsten oder auch lockeren Gesprächen im Fluge vorbei. Man ist sich bewusst, dass am Sonntag das Schönwetter-Programm wird stattfinden können, das heisst auch zu „guter“ Stunde aus den Federn. Jeder von uns hat ein Ein- oder Zweibettzimmer zur alleinigen Benützung, wodurch jeder sein Morgentempo bestimmen kann.

Nach der Bahnfahrt auf den Rellerligrat erzählt uns der Reiseleiter wie schon während der vergangenen Tage viel Wissenswertes über Umgebung, Berge, Leute, Geschichte und Brauchtümer. An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön und Kompliment an Walti Gfeller für die interessante Gestaltung unserer Reise. Ihm war es sodann auch zu verdanken, dass wir die am Freitag verschobene Tour über Hugeligrat und Hundsrügg zum Sparemoos nachholen können. Es muss zügig marschiert werden, damit das Bier im Sparemoos nicht warm wird. Einer von uns hat dort eines zu wenig genehmigt, denn bei der Trottifahrt nach Zweisimmen hat er mehrmals erwähnt: „I han e Schiss e de Hose!“ Mit einem kurzen Kleiderwechsel im Hotel ist wohl auch dieses Problem gelöst. Gleich gegenüber unserer Unterkunft für drei Tage wartet bereits die BLS welche uns durchs Simmental zurück nach Spiez und die SBB sodann nach Hendschiken bringt.                                               HF 

  

Bilder zum Bericht siehe unter  " Fotos / 2010 / MR Reise 2010"

MR GV 2010

Generalversammlung 2010 Männerriege

Theo Wipf darf zu seiner letzten Generalversammlung als Präsident der Männerriege 19 Mitglieder und vier Gäste begrüssen. Marcel Frei und Bernd Scheele werden als neue Aktivmitglieder aufgenommen. Nach grosszügig gesponserten Vereinsanlässen ist unser Vereinsvermögen etwas geschrumpft. Als neuer Präsident wird Fredy Käser und als technischer Leiter Martin Gehrig gewählt. Theo Wipf wird weiterhin als Aktuar tätig sein.

Er hat uns für zwei Eidgenössische, zwei Kantonale, zwei Regionale, vier Kreisturnfeste und einen Männerturntag fit getrimmt. Er hat die Anlässe „Schnellster Hendschiker“ und Volleyball-Event ins Leben gerufen, er hat in etlichen OK’s mitgeholfen und Reigen einstudiert, er hat viele Stunden und Tage für das Turnerleben investiert. Röbi Dünki wird mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

Für unser bevorstehendes Vereinsjahr steht die 850-Jahr-Feier der Gemeinde Hendschiken im Mittelpunkt der Aktivitäten. Das liebliche Dorf im unteren Bünztal wird wachgerüttelt. Dafür werden die Paldauer und weitere attraktive Unterhaltungsmöglichkeiten sorgen. Eieraufleset, Jubiläum und Turnerabend stehen im Zeichen des Geburtstages unseres Dorfes. Wir erklären uns einstimmig bereit, an den Festivitäten mitzuhelfen und möchten auch genügend Freizeit haben, um mitzufeiern.

Die Nachfrage nach Geschirr-Ausmietungen hat erfreulich zugenommen. Ein 850-Jahr-Weinglas, welches noch kreiert werden müsste, könnte das Angebot an Geschirr erweitern. Ob es zustande kommt oder nicht, die bevorstehenden Anlässe werden wir als Helfende oder Festbesucher geniessen.

HF

MR Reise 09 Drei Tage in Davos und Umgebung

Drei Tage in Davos und Umgebung – Männerriegenreise 2009

Die grosse Mehrheit unserer Turnerschar kann ab Freitag mit nach Davos kommen. Ein Unfall in der Familie beschert zwei Turnern eine vorzeitige Rückkehr.

Anreise

Nicht direkt ins Hotel, sondern via Weissfluhjoch wandern wir zu unserer Unterkunft in Clavadel. Unser Reiseleiter verlangt ein sehr zügiges Marschieren (joggen mit Rucksack), damit wir den letzten Bus nach Clavadel erreichen. Es ist vergebens, mit dem Hoteltaxi werden wir in Davos abgeholt. Es gibt Turner, welche ihren ergatterten Autositzplatz nicht mehr hergeben.

All inclusive

Dank dem Sommerangebot in Davos können wir Bergbahnen und Busse so viel benützen wie uns begehrt. Martin hat zur Gelenkschonung Aufstiege zu Fuss und Abfahrten mit der Bahn gewählt. Am Samstag fahren wir auf das Weissfluhjoch und gleich wieder zurück. Wegen Nebelregen und Kälte wird die heutige Tour gekürzt. Wir wandern rund um den Davoser-See. Martin Gehrig offeriert uns bei dieser Rundtour einen Lunch und zwei bis drei Gläser Wein. Der abendliche Umweg via Davoser Sennerei oberhalb Clavadel lohnt sich beim zunehmend besseren Wetter alleweil. Dank dem saumässigem Körpergewicht von Ruedi ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Wettbewerbspreis, (eine halbe Sau) in Hendschiken ankommt.

Unterkunft

Das feine Essen bringt uns wieder in Schwung. Wir jassen bis in die frühen Morgenstunden. Das Personal ist sehr geduldig und bringt auch morgens um zwei Uhr noch ein kleines Bier. Beim Frühstück muss man allerdings Geduld haben, bis der Eierhahn kräht, und man darf die Eier nicht vertauschen, sonst bringt man andere Gäste in Rage.

Königstour

Am Sonntag steigen wir bei schönstem Wetter aus dem Sertigtal auf das Jakobshorn. Viele Murmeltiere pfeifen und verschwinden in ihre Bauten, bis sie sich wieder sicher fühlen. Wir haben genügend Zeit für ausgiebige Rasten. Derweil die meisten schon beim Mittagessen auf dem Gipfel des Jakobshorn sitzen, kommt Andy Zorli über den Andy-Grat und zittert ob der tollen Aussicht, die er auf diesem Grat nicht so recht geniessen kann.

Wir danken Martin und auch Marianne Gehrig, welche Helfer-Dienste verrichtete, für die drei unvergesslichen Tage in Davos.

Herbert Flück

Bilder zum Bericht siehe unter  " Fotos / 2009 / MR Reise 2009 Davos "

MR am Jugendfestumzug

Männerriege am Jugenfestumzug (Holland)

Alle_Kreisturnfest 2008 in Rupperswil

Kreisturnfest in Rupperswil
13. - 15. Juni 2008

 

Vom 13. – 15. Juni 2008 fand das Kreisturnfest der Kreisturnverbände Lenzburg und Zofingen in Rupperswil statt. „Das Turnfest mit Herz“ bot einen sportlichen Querschnitt aus der ganzen Schweizer Turnlandschaft. Es kamen Vereine aus dreizehn Kantonen, verteilt auf alle Sparten. Mit 4500 Turnerinnen und Turnern wurde das Kreisturnfest zu einem gelungenen sportlichen Anlass. Mitdabei waren auch die Damenriege, der Turnverein, die Männerriege und die Knabenjugi aus Hendschiken. Nun hiess es das geübte im vergangenen halben Jahr zu präsentieren.

Den Anfang machte am Freitag die Damenriege mit dem Fachtest Allround. Dabei mussten sie Geschicklichkeit  und Ausdauer testen mit verschiedenen Übungen. Gleich danach wurde das Aerobicdress angezogen und man fand sich auf der Bühne wieder um mit voller Power und mit strahlenden Gesichtern die Schrittkombinationen und Kraftelemente zu zeigen. Der Applaus von den mitgereisten Hendschiker Fans machte Mut auf den nächsten Wettkampf, Schulstufenbarren  stand nun auf dem Programm. Mit Konzentration und Spannkraft wurde auch dieser Auftritt absolviert. Während bei der Damenriege der Wettkampfdruck abfiel hatten einige Turner des Turnvereins noch ihren Einzelwettkampf in der Leichtathletik zu meistern. Bei den Disziplinen Hochsprung, Weitsprung, Kugelstossen, 1000m und 80m Lauf brachten die Turner Bestleistungen. Adrian Wirz und Urs Steiner durften dabei eine Auszeichnung für ihre Leistungen entgegen nehmen und wurden zu den zwei Besten im Kreis Lenzburg gekürt. Auch die anderen Einzelkämpfer, Andreas Gehrig, Thomas Flück und Adrian Zobrist ereichten gute Resultate.

Die Nacht verbrachten die Hendschiker TurnerInnen entweder in einem Zelt oder bei dem mitgebrachten Wagen, dieser wurde extra für solche Anlässe vom Turnverein gebaut. Neben dem geschützten Schlafplatz bietet er auch eine Bar und Festbänke zum ausruhen.

Am Samstag reiste dann auch die Männerriege und 21 Knaben der Jugi nach Rupperswil. Zur frühen Morgenstunde absolvierte die Männerriege ihre Diszipline Fachtest Allround, Slalomlauf, Steinstossen und Ballprellen über die Leine. Mit einem 7. Rang von 18 Teilnehmer hatten sie ein gutes Resultat erreicht. Auch die Knabenjugi hatten mit der Barrenvorführung und den Leichtathletikdiszipline einen strengen Vormittag und schlossen mit dem 22 Schlussrang ab. Pünktlich um zwölf Uhr durften auch die Turner vom Turnverein ihr Barrenprogramm dem Publikum präsentieren und im Verlauf des Nachmittags stand für alle Turner die Leichthatletikdiszipline an.

Am Sonntag wurde das Kreisturnfest durch eine Show Matinee und das Rangverlesen abgerundet. Die Damenriege erreichte in der 3. Stärkeklasse den Rang 15 von 37 teilnehmenden Riegen. Der Turnverein durfte in der 2. Stärkeklasse auf den 22. Platz von 30 Konkurrenten stolz sein.



Cornelia Räber

MR_RTF Rupperswil 08

Herzliche Gratulation an alle zum 7. Schlussrang in der 2. Stärkeklasse unter 18 Vereinen mit der sehr guten Punktzahl von 25.94!

MR Reise 08 Ofenpass - Vinschgau

1800, 1473, 2149, 300 Meter über Meer und dazwischen liegt eine wellige Fahrradstrecke 

Am Vorabend hätte der Wetterbericht kaum schlechter sein können. Die Männerriege Hendschiken fährt mit SBB und der Rhätischen Bahn Richtung Oberengadin. Schlafend oder jassend passieren wir den Walensee. Durch den Albulatunnel kommt etwas Hektik auf. Welche Wetterjacke müssen wir anziehen? Sind unsere Fahrräder in St. Moritz angekommen? Ist der „Bäse“-Wagen auch schon da? Alles läuft rund, wir starten um 11.30 Uhr in St. Moritz zu unserem Abenteuer.

 

Der Stazerwald-Aufstieg wärmt unsere Muskeln, die Abfahrt nach Samedan fordert erstmals unsere Fahrkünste. Rolf Eichenberger hat freiwillig den Material-Transport übernommen und das rot/weisse Fahrrad-Dress der AMAG Dulliken für uns alle gesponsert. Der Chauffeur dieses VW-Busses ist aber auch Fotograf, Power-Riegel-Verwalter; er ist für die musikalische Unterhaltung und die moralische Unterstützung verantwortlich.

 

Nach den hügeligen Passagen, wo wir einen Turnkameraden für einen Moment aus der Gruppe verlieren, bereiten wir uns in Zernez für den Aufstieg zum Hotel „Il Fuorn“ vor. Bis auf das schöne Velo-Dress werden alle Kleider verstaut und in den kleineren Schaltungen am „Bike“ wird dem Nationalpark entgegen gefahren. Wie bei der Tour-de-Suisse wird das Fahrerfeld in die Länge gezogen und die Wasserträger reihen sich hinten ein. Noch vor Kontrollschluss um 16 Uhr erreichen die letzten im Feld unsere erste Unterkunft. Der erste Schluck kühlendes Getränk ist eine Wohltat. Ein feines, gut auf unseren Kalorienbedarf abgestimmtes Nachtessen erleichtert uns den Entscheid, einen feinen Rotwein aus der Bündner Herrschaft zu genehmigen. 33 Hirsche werden auf der einen Seite gezählt, rund um das Hotel finden nun auf allen Seiten Hirschherden grünes Futter. Lustig geht der Tag rechtzeitig zu Ende.

 

Lucia ist bereits wieder auf den Beinen, um uns das Frühstück zu servieren. Bei bedecktem Himmel starten wir zum Aufstieg Richtung Ofenpass. Die Luft wird dünner, der Atem intensiver und das Fahrerfeld streckt sich in die Länge. Der Empfang auf der Passhöhe ist herzlich und wir verfolgen den kurzen Regenguss aus dem Wintergarten des Restaurants. Warm angezogen mit übergestülptem Hypi-Leibchen und Wind- oder Regenjacken starten wir zur Abfahrt Richtung Münstertal. Jetzt hat der „Bäse“-Wagen grosse Mühe, unserem Tempo zu folgen. In Glurns stärken wir uns mit Suppe und Teigwaren. Unser Bär verzehrt seine letzte Servelat. In der Gruppe auf den schönen Fahrradwegen durchfahren wir die Obstplantagen des oberen Vintschgau’s. Da heute die Turnstunde (Donnerstag) ansteht, übernachten wir in Lasa. An keinem anderen Ort hat es so schöne Steine für unsere Steinstösser. Auch der Wein wird aus Steinkrügen eingeschenkt. Es sollen 11 Krüglein gewesen sein, welche unsere Stimmbänder in Form hielten. Im Wintergarten des Hotels Sonne, begutachteten wir die beflügelten Murmeltiere und geniessen den Kalorien-Nachschub.

 

Die rasante Fahrt durch die Schlucht der Etsch hindert uns nicht, am FKK-Badestrand einen kurzen Halt einzulegen. Ob unser heutige Chauffeur, Ferdi, auch noch einen Augenschein nimmt und deshalb erst in Staben wieder zu uns stösst? Es sind keine Zeugen vorhanden! Susanne hat die Tore zum Erlebnisbahnhof geöffnet. Die Tresine darf benützt werden, allerdings ist das Kehren auf der Drehscheibe alleine sehr anstrengend. Das Schloss von Reinhold Messmer thront oberhalb unseren Köpfen. Auf feinen Fahrradwegen und meistens der Etsch entlang geht es gemütlich in den unteren Vinschgau. Dank Walti’s Werkzeug werden kleinere Pannen schnell erledigt. Mit der mitgenommenen Apotheke werden kleinere Blessuren schnell behandelt und der nächste Durstanfall kann in der Bierbrauerei Fürst gelöscht werden.

 

Da der Radweg durch Meran einer Verschönerung unterzogen wird, fahren wir durch etwas dichteren Strassenverkehr nach Tscherms. Beim Löwenwirt kehren wir ein und beziehen grosse Zimmer. Mit dem Einkellern der Velo’s  beginnt es auch gleich zu regnen. Aus dem Keller wird nun ein Chardonnay geholt und wir stimmen auf das Nachtessen ein. Nach dem Essen wird der Koch von der Serviertochter aufgefordert, die Handorgel zu holen und wir spielen und singen was wir können und auch was wir nicht können.

 

Heute Samstag begehen wir den Waalweg von Tscherms nach Marling. Für den guten Radl-Tipp erhält die Bäuerin am Kiosk eine Schweizer Schokolade, derweil die nächste Schenke bereits ruft. Waalwege sind dasselbe wie die Suonen im Wallis. Im 13. Jahrhundert wurde begonnen, das Wasser in vielen Kanälen auf den früheren Getreidefeldern und heutigen Obst- und Trauben-Plantagen zu verteilen um so eine reiche Ernte einfahren zu können.

 

Das XL-Menu ist selbst dem Hans-Peter zuviel. Der Verdauungsmarsch nach Meran fährt in die Beine und das herannahende Gewitter zwingt uns zu einer Rast in der verkehrsfreien Zone. Die Einkäufe für die Mutti können hier noch erledigt werden und ein paar Karten werden geschrieben. Noch nichts schreiben können wir vom Künstlerpech unseres Kochs, da dies erst danach geschieht. So rabenschwarz wie das Pech der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, dunkler als die Gewitterwolken, ja kein Keller ist so schwarz wie das Risotto auf unseren Tellern. Damit die Kläranlagen nicht überfordert werden, lassen wir dieses schwarze Gemisch vorsorglich stehen.

 

Die Rückreise in die Schweiz beginnt mit einer Velofahrt nach Meran. Ab hier verladen wir ins Vinschgauer-Bähnli und das Postauto. Wegen vorübergehendem Regenfall steigen wir nicht auf dem Ofenpass, sondern erst in Zernez aus dem Postauto. Da die Hälfte der Männerriegler Entzugserscheinungen hat, geht Walti mit einer Gruppe auf dem Fahrrad via Guarda und Ftan nach Scuol, wo wir gemeinsam unsere „Bike’s“ der Bahn anvertrauen. Die andere Hälfte fährt bis zum geplanten Bahnhof von Lavin und geniesst die Zugfahrt nach Scuol. Durch den Vereina und das Prättigau streben wir nun schnell unserer Heimat zu. Der herzliche Empfang auf dem Bahnhof beendet eine herausfordernde und schöne Männerriegenreise.

                                                                                                                      -Fl-  

MR_Turnende Vereine am Kreisturnfest in Rupperswil

MR_Volleyballplauschturnier der Männerriege Hendschiken am 11. April 2008

Volleyballplauschturnier der Männerriege Hendschiken am 11. April 2008 

                 

Die Senioren des FC Othmarsingen als gerngesehener Gast, der Turnverein mit zwei Mannschaften und ebenso die Männerriege. In jeder Mannschaft spielt mindestens eine Frau mit. Die Zuschauer/Innen auf der Bühne werden mit Fussballnetzen geschützt, denn da kann es schon vorkommen, dass Brigitte per Fuss eine „Rakete“ zündet.

           

Motivationsruf und Spielpause            

Röbi Dünki hat wiederum tadellos organisiert, Hanspeter Sommer das kulinarische zubereitet, Brigitte Sommer einen feinen Wurst- Käsesalat à la discretion allen Aktiven offeriert und Rolf Eichenberger einen farbenfrohen „Hopp Schwiiz“-Fussball allen Mannschaften übergeben.

 

                                                                                                                     Herber Flück

DR_Bericht Turnerabend 2007

 

Turnerabend 2007 - "Wilder Westen" in Hendschiken

 

Nach langer und intensiver Vorbereitung war es endlich soweit und die turnenden Vereine durften ihre Reigen und Vorführungen dem Publikum präsentieren. Der „Wilde Westen“ war am Turnerabend 2007 zu Gast in Hendschiken. 

Als erstes durften unsere „little Joe’s“ (MUKI) auf die Bühne, gefolgt von Goldwäschern (KITU) und der Damenriege, die einen Line Dance aufführten. Indianer und Cowgirls durften natürlich nicht fehlen. Kurz vor der Pause zeigte sich die Damenriege nochmals auf der Bühne und führte den Stufenbarren unter dem Motto „Indianerinnen im Novemberregen“ vor.               

Die Pause wurde von den Besuchern für eine Stärkung genutzt und natürlich konnten Lose für die Tombola gekauft werden. Zu gewinnen gab es viele leckere Sachen, wie Speck, Brot und vieles mehr.  Nach der Pause stand die „Rettung von Santa Maria“ auf dem Programm; der Turnverein zeige wieder einmal sein Können am Barren und begeisterte damit die ganze Halle. Danach folgte die Mädchenriege gross, mit ihren Seil-Künsten. Der Frauenturnverein und die Männerriege feierten zusammen eine „Westernparty“ und ohne Verschnaufpause ging die Party weiter, denn die Damenriege zeigte ihre abgeänderte Team – Aerobic mit heissen CanCan Tänzerinnen. Bevor die Männerriege ihren grossen Auftritt hatte, durfte der Frauenturnverein nochmals auf die Bühne um ihre Lassos zu schwingen. Gespannt war man auf die Darbietung der Männerriege, denn wie man auf dem Programm lesen konnte, war das Motto „heisse Ärsche“ – tatsächlich zeigten unsere Männerriege viel Haut und hatte somit das Publikum auf seiner Seite… 

Nach der Samstagsvorstellung lud „Herby“ ein, das Tanzbein zu schwingen und dies wurde auch sehr fleissig getan.  Natürlich wurde auch in der Bar feuchtfröhlich, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert – wie es sich für einen gelungen Abschluss des Turnerabends auch gehört. Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, Leiter, den zahlreichen Helfern und natürlich den vielen Besuchern für den gelungenen Turnerabend 2007.

Wir freuen uns schon auf den Turnerabend 2008 J

 

  

Daniela Leuppi

MR Reise 07 Weissenstein - Bielersee

Weissenstein – Grenchenberg – Bielersee – Ligerz – Prêles – Büren an der Aare

 

Dies sind die Ziele der abwechslungsreichen Männerriegenreise. Mit der nostalgischen Sesselbahn erreichen wir den Weissenstein. Noch in Jacken gehüllt wandern wir zum Znüni-Halt im Hinteren Weissenstein. Die Jahrgängerin von Walti serviert uns das erste Bier. Nach einer gut halbstündigen Wanderung erreichen wir die Hasenmatt.

 

Mittelland im Nebel

Nebel im Mittelland

 

Gute Fernsicht in die Berner Alpen und auf die Aarelandschaft, aber ein Teil des Mittellandes und die Voralpen liegen im Nebel. Esel und Pferde stecken ihre Nasen mal in die Rucksäcke der Erlinsbacher Turnerinnen und dann möchten sie auch ein Stück von Andrés Käse. Unseren Gipfelwein interessiert sie weniger. In einem 4-5-mal halbstündigen Eilmarsch erreichen wir den Grenchenberg. Bus, Bahn und Schiff bringen uns via St. Petersinsel nach Ligerz.

Mittagessen

 

Das Hotel Kreuz ist unsere Herberge für einen tiefen Schlaf nach einem feinen Mehrgang-Menue. Für unsere kurze Gesangseinlage erhalten wir eine Flasche Wein. Nach längerem Gedankenaustausch stellen wir fest, dass auch eine Ammerswilerin hier eingekehrt ist. Theo kennt jedoch seine frühere Schulkollegin kaum mehr.

MR beim Apéro

 

Vini-Funi

 

Am Sonntagmorgen fahren wir mit der Standseilbahn auf den Mont-Prêlez. Nochmals geniessen wir die eindrucksvolle Aussicht in die Alpen. In Schernelz verrät uns ein Weinbauer ein Teil seiner Geheimnisse für ein gutes Produkt und selbstverständlich steht dies auch zum probieren bereit. Nach dem Mittagessen chez „Aux Trois Amis“ verlassen wir auch diesen Ort aus Sicht der Serviertochter fluchtartig und steigen durch die bald reifen Rebhänge hinunter nach Ligerz. Auf dem Bahnhof „läscheln“ die durstigen einem spanischen Kunstmaler einen Karton Bier ab, obwohl der Durst merklich nachgelassen hat.

 

Walti führt uns durch das malerische Büren an der Aare, wo wir sodann mit dem Schiff via Altreu nach Solothurn und von dort die Heimreise antreten. Wenn das Lachen tatsächlich gesund macht, sind ab sofort alle Hendschiker Männerriegler kerngesund. Wir danken Walti Gfeller für die Organisation dieser erlebnisreichen Reise und die wissenswerten Erläuterungen in der Region Bielersee.

 

Herbert Flück

 

FTV/MR Frauenturnverein und Männerriege am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld

Frauenturnverein und Männerriege am Eidgenössischen Turnfest
in Frauenfeld
 

Die Vorbereitungen unter der Leitung von Brigitte Sommer und Robert Dünki fingen gleich nach den Skiferien an und gipfelten in etlichen gemeinsamen Stunden jeweils Montags und Donnerstags. Je näher das Turnfest rückte, desto mehr wurde nach dem Zeitplan in Frauenfeld geübt. Es wurde auch gewertet anhand einer Punkteskala und wir errechneten somit die ev. mögliche erreichbare Punktzahl.

 Wettkampftag
Am Samstag um 11.10 Uhr galt es nun, das Geübte dem strengen Kampfgericht zu zeigen. Die Nervosität stieg bei etlichen unter uns und man versuchte sich einen Vorteil zu verschaffen, indem man eine Übungsrunde absolvierte oder zumindest den „Wettkampf-Ball“ einmal in die Hände nahm. Antasten, mehr lag nicht drin, da hatte Röbi aber den Rugby-Ball gepackt und liess dem viel zu harten Ball Luft entweichen. Dies wiederum erzeugte heftige Proteste der zuschauenden Dintiker Turner, welche soeben den Parcours mit dem steinharten Rugby-Ball absolvierten.

 Kontrast
Da waren die Behindertensportler ein Farbtupfer in diesen Wettkampfstunden. Ein erfolgreicher Ballfang. Ein Aufmunterungsruf aus den Zuschauerrängen entlockte ihnen ein ansteckendes Strahlen im Gesicht.

 Abschluss unseres Programms
Mit 3 verschiedenen Ballprogrammen beendeten wir um ca. 15 Uhr unsere Darbietungen. Die ersten Berechnungen ergaben, dass es zu einer durchschnittlichen Punktzahl von 8 reichen könnte und wir somit die 24-er-Punkte-Grenze übertroffen hatten. Mit 24.07 Punkten erreichten wir in der 3. Stärkeklasse den 11. Platz von 25 Sektionen. Die 3. Stärkeklasse bedeutet auch, dass alle Anwesenden im Einsatz standen und wir nicht nur die „Elite“ ans Eidgenössische Turnfest entsandten.

 Festabschluss
In der Fischerbeiz tankten wir nun die verbrauchte Energie wieder auf. Das feine Nachtessen rundete den Gesamteindruck dieses tadellos organisierten Turnfestes ab. Die Mehrzahl der 56 000 Turnerinnen und Turner pilgerten nicht nach Frauenfeld  wegen einem Platz auf dem Podest, deshalb ist das Eidgenössische Turnfest mehr als ein Sportanlass. Es ist ein Treffpunkt der Turnfamilie, die sich aus allen Altersgruppen und Schichten der Schweizer Bevölkerung rekrutiert. Der soziale Aspekt eines jeden Turnvereins kam bei dieser zehntägigen, gigantischen „Party“ voll zum Tragen. Diese „Party“ endete für uns in Hendschiken. Auf dem Bahnhof wurden die Damenriege und der Turnverein von Gemeinderat, dem Schützenverein und den Angehörigen abgeholt und für ihre tollen Leistungen geehrt. Der von der Gemeinde spendierte Apéro liess die Turnerschar Willkommen heissen. Der Tambour Ruedi Zobrist führte den Umzug ins Dorf und auf dem Schulhausplatz wurden Getränke und Wurst serviert. Die schweren Wolken vom Donnerstag mit sintflutartigen Regengüssen waren bereits vergessen. Die während des ganzen Festes herrschende, friedliche Atmosphäre wurde hier nochmals gelebt.

 

HF

MR_Volleyball Event 2007

…..und es gab alles nur Gewinner

 

Es gibt sie noch, Anlässe an denen es keine Verlierer gibt. Die Männerriege Hendschiken richtet die Turnhalle für den Volleyball-Event ein. 5 Mannschaften mit 15 bis 65-jährigen Spielerinnen und Spielern melden sich an. Für das Kulinarische sorgen Hanspeter und Brigitte Sommer, für den Spielbetrieb ist Röbi Dünki verantwortlich, das Wochenende steht vor der Türe, also bleibt man auch noch ein Weilchen sitzen. Die Spiele werden in freundschaftlicher Atmosphäre durchgeführt, über lustige Spielvarianten wird herzhaft gelacht und dann kommt sie halt doch noch, die Siegerehrung mit den goldigen, silbrigen und bronzenen Auszeichnungen oder doch nicht? ………….Der Spielleiter verkündet: Erster bis fünfter Preis ist Wurst- Käse-Salat à la discretion………mmmmh                                          Fl

 

Volleyballevent 07

MR_Die Männerriege Hendschiken startet furios in den Frühling.

Am Donnerstag wurde zusammen mit den Turnern der Geräteraum geräumt, einen Tag später, am 17. März fand das „Uusturnen“ in der Turnhalle statt. Zusammen mit dem Turnverein wurde ein Volleyball-Turnier organisiert. Unter der Leitung von Röbi Dünki fanden spannende Spiele statt und siehe da, in diesem Jahr hatten wieder die Oldies gewonnen. Aber der Ärger der Jungen über die verlorenen Finalspiele hielt sich in Grenzen, da alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Preis „Wurst- und Käsesalat à la discretion“ zum Essen kriegten, zubereitet von Brigitte und Hanspeter Sommer.

Am draufkommenden Montag und Dienstag waren die jungen Turner des Turnvereins im Element. Zusammen mit uns galt es, den Turnhallenboden herauszureissen. Unter der Vorbereitung und Führung von Heinz Frei wurde in zügigem Tempo Schicht um Schicht herausgefräst und –gerissen und die grosse Mulde hinter der Turnhalle war schon bald zu klein.

Vom 7. bis 9. April reiste der Vorstand der Männerriege nach Gstaad um die weiteren Aktivitäten zu besprechen und die Kameradschaft zu pflegen.

Jetzt freuen wir uns auf die Einweihung der renovierten Turnhalle. Wenn alles nach Plan läuft, sollte bis zum Jugendfest am 8. Juli die Halle benutzbar sein. Da anfangs August das Beach-Volleyball statt findet und wir uns auch noch am Stadtfest in Lenzburg als Helfer und Organisatoren zur Verfügung stellen, wird die Turnhalle aber erst am Freitagabend, dem 25. August der Hendschiker Bevölkerung gezeigt. Mit der Einweihungsfeier möchten wir allen, die geholfen haben, diesen Umbau zu realisieren, sei es auch durch bezahlte Steuergelder, ein grosses Dankeschön überbringen. Also, liebe Hendschikerinnen und Hendschiker, schreibt Euch dieses Datum in Eure Agenda. Auch die an diesem Tage bereits aktiven Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger sind im Anschluss an ihren Anlass eingeladen. Selbstverständlich sind in allen unseren Riegen Neumitglieder jederzeit herzlich willkommen.

-HF-