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JR_Jugitag 2010, Lenzburg

 

Jugitag 2010 – wo grün dominierte

Das Gras ist noch feucht vom morgendlichen Tau. Der erste Herbstnebel hat die Kinder und Jugendlichen aus Hendschiken ins benachbarte Lenzburg begleitet. Auf den Spielfeldern neben der Mehrzweckhalle ist alles parat und das Lenzburger Schloss thront als erster Zuschauer weit über der Stadt und scheint still das ganze zu beobachten. Doch um neun Uhr an diesem Sonntagmorgen ist es fertig mit der Stille. Ein Pfiff und die Wettkämpfe um die Podestplätze haben begonnen. Mädchenriegen und Knabenjugis aus dem ganzen Kreis Lenzburg haben sich in den letzten Wochen vorbereitet und haben je nach Jahrgang entweder Jäger-, Linien- oder Minivolleyball trainiert.  

Auch die Hendschiker Kinder und Jugendlichen haben sich auf diesen Tag vorbereitet und hingefiebert. An diesem Wochenende vom 11. und 12. September 2010 können sie zeigen wieviel Energie in ihnen steckt. Bereits am Samstag ging es für einige mit Leichtathletikdisziplinen im Einzelwettkampf los, der Sonntag ist für die Spiele reserviert. Über den ganzen Morgen verteilt wird gespielt, gewonnen, verloren, gelacht und alles immer in Begleitung der schönen Herbstsonne die kräftig scheinen mag. Als um die Mittagszeit die Mägen knurrten stand die Mehrzweckhalle offen mit genügend Platz für alle Kinder, Jugileiter und Schiedsrichter. Das feine Essen hat allen geschmeckt und mit einer kleinen Pause waren alle wieder gestärkt für die Rangspiele und die Pendelstafette am Nachmittag.  

Der Sonnenhut war als Schattenspender willkommen und das eint oder andere Glace half auch zur Abkühlung. Die mitgereisten Fans in Form von Eltern, Grosis, Opas, Gottis und Göttis jubelten lautstark am Spielfeldrand als ihr kleiner Star ein Punkt zum Sieg beitagen konnte. Diese Unterstützung ist Gold wert und wer weiss, vielleicht war es der entscheidende Ansporn für die ganze Mannschaft. Wie weit es gereicht hat zeigte sich am Rangverlesen und eines war ganz klar. Grün dominierte! Die grünen Shirts der Mädchenriege und Knabenriege aus Hendschiken waren häufiger Gast auf dem Siegerträppchen und dies sind die Erfolge des Hendschiker Nachwuchses:  


Leichtathletik Knaben
Kat.A
1. Platz, Klein Patrick
2. Platz, Hess Adrian
Kat. B
2. Platz, Küng Pascal
Kat. C
3. Platz, Berli Dennis

Fitness Knaben
Kat. D
3. Platz, Pieren Andri
Kat. E
1. Platz, Rieser Luca
3. Platz, Bertschinger Jonas
 

Pendelstafette Samstag
1. Platz, Kat. A
1. Platz, Kat. C


Linienball Sonntag

1. Platz Kat. B Knaben
1. Platz Kat. C Mädchen
1. Platz Kat. C Knaben

Pendelstafette Sonntag
2. Platz Kat. A Knaben
 

Herzliche Gratulation!  


Voller Stolz aber auch ein bisschen (aber nur ein bisschen) müde von dem spannenden Tag machten sich alle wieder auf den Heimweg. Und eines lässt erahnen, am Jugitag im nächsten Mai versuchen alle wieder an die Erfolge anzuknüpfen und werden ihr bestes geben. Die kleinen Helden aus Hendschiken!

Weitere Fotos befinden sich auf der Homepage der turnenden Vereine Hendschiken www.stvhendschiken.ch 

Cornelia Schwaller

JR_Bericht Jugireise 25.9.2006

Die Mädchenriege unterwegs

 

Das Ziel der Jugireise wurde bis zum Schluss geheimgehalten und als einziger Hinweis wussten die Mädchen das wir in die Wildnis fahren. Es wurde bis zum Abfahrtsdatum geraten und vermutet. Am Sonntag 25. September war es dann soweit, mit gepacktem Rucksack verteilten wir uns auf die Autos und schon konnte es losgehen. Das raten fand auch im Auto kein Ende bis wir vor dem Eingang beim Tierpark in Goldau stoppten. Das Ziel ist erreicht und fröhlich starteten wir unser Abenteuer. Herr Mäder, der Tierpark Ranger, wartete bereits auf uns. Er begleitete uns mit vielen spannenden Geschichten, Bildern, Fellen zum streicheln und Experimenten durch den Tierpark. Es gab allerhand zu sehen und erfahren. Die ersten Tiere empfingen uns zwar nicht sehr freundlich sie schnappten und zwickten. Ausgestattet mit Tierfutter begegneten sie uns dann doch etwas friedlicher. Zur Mittagszeit brätelten wir unsere Wurst über dem Feuer und erkundeten die grossen Steine vom Felssturz. Einige machten auch schmerzhafte Begegnungen mit Brennesseln, aber auch gegen dieses Problem waren wir gewappnet. Mit vollem Magen machten wir uns dann weiter auf Erkundungstour und auch den grossen Spielplatz machten wir unsicher.

Singend machten wir uns dann auf den Heimweg Richtung Hendschiken. Die Wildnis war spannend und brachte einen Haufen Eindrücke und Geschichten zum erzählen.

 

                                                                                                                                                        Cornelia Räber